Richtcharakteristik
Richtmikrofonsysteme gibt es in vielen Hörgeräten, die einen können mehr als die anderen…. wo liegen die Unterschiede?
Technikstufe 1:
Der Hörgeräteträger wählt durch Knopfdruck, ob das Hörgerät den Schall ringsherum (Omnidirektional) oder möglichst von vorne (Direktional) aufnehmen soll. Nach vorne heisst ein Aufnahmewinkel von ca. 70 Grad.
Technikstufe 2:
Das Hörgerät erkennt selbstständig den Bedarf und schaltet automatisch um. (automatisches Richtmikrofonsystem)
Technikstufe 3:
Das Hörgerät kann auch Zwischenstufen der Richtcharakteristik einstellen, also Omnidirektional (360 Grad), Panorama (180 Grad) und von hier aus enger werdend. Hier ist die automatische Ausrichtung durch die Technik unabdingbar.
Technikstufe 4:
Wenn 2 Hörgeräte getragen werden, können sie zusammen ein 4 Mikrofonsystem bilden und noch deutlich effektiver arbeiten.
Mehr hierzu unter: Binaurale, mehrkanalige adaptive Direktionalität
Seit 1993 arbeite ich in der Hörgeräteakustik. Seit 2000 als Meister und seit 2007 als Geschäftsführer. Dozententätigkeit in Lübeck, an der Akademie für Hörakustik und Mitarbeit bei den Zwischen- und Gesellenprüfungen verbinden mich mit meinem Beruf.
Ein Hörgerät ist immer nur so gut wie die Fähigkeit des Akustikers.
Wie gut der Akustiker jedoch seine Fähigkeiten ausspielen kann, legt die Technik des Hörgerätes fest.
Digitale Visitenkarte
Ebenfalls tätig als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger im Hörakustik-Handwerk, durch die HWK OWL zu Bielefeld. https://sv.eickmann.de
Das Buch: „Ohne Gottes Wort wird der Mensch zum Objekt“ habe ich unabhängig von meiner Arbeit geschrieben. Sie finden es unter https://eickmann.de
