Lärm–Management
Lärm–Management
Die Menge Lärm am Ohr von Menschen mit Hörgeräten muss geregelt werden, weil der reine Lärm, ohne Sprache, sonst unnötig laut verstärkt würde – und weil, beim gleichzeitigen Auftreten von Sprache und Lärm, der Lärm die Sprache überdecken (maskieren) kann. Ein Lärm-Management unterdrückt also störenden Lärm. Dies geschieht durch Absenkung der Verstärkung in den Hörgeräte-Kanälen, in denen mehr Lärm als Sprache messen wird (meist im Tiefton-Bereich).
Die Reduzierung von reinem Lärm führt zu weniger akustischer Ermüdung und somit zur längeren Erhaltung der Konzentrationsfähigkeit. Die Reduzierung von Lärm während gesprochen wird, erleichtert das Verstehen.
Seit 1993 arbeite ich in der Hörgeräteakustik. Seit 2000 als Meister und seit 2007 als Geschäftsführer. Dozententätigkeit in Lübeck, an der Akademie für Hörakustik und Mitarbeit bei den Zwischen- und Gesellenprüfungen verbinden mich mit meinem Beruf.
Ein Hörgerät ist immer nur so gut wie die Fähigkeit des Akustikers.
Wie gut der Akustiker jedoch seine Fähigkeiten ausspielen kann, legt die Technik des Hörgerätes fest.
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Ebenfalls tätig als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger im Hörakustik-Handwerk, durch die HWK OWL zu Bielefeld. https://sv.eickmann.de
Das Buch: „Ohne Gottes Wort wird der Mensch zum Objekt“ habe ich unabhängig von meiner Arbeit geschrieben. Sie finden es unter https://eickmann.de
